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Das österreichische Nationalteam im historischen Fechten fährt zum Weltcup nach Athen

Das Österreichische Nationalteam im Langen Schwert fährt zum IF HEMA Cup


Worum es geht:

Am Samstag, dem 6. September findet in Athen der IFHEMA Cup statt. Dieser stellt den Weltcup im historischen Fechten dar. Dabei wird unser Mixed-Team aus 4 Fechter:innen, angeführt von Maria Grundner, Österreich vertreten. Zusätzlich werden unser Nationalteamtrainer und ein Kampfleiter die Fechter:innen begleiten. Wir hoffen hier, neben einer guten Platzierung, ein möglichst gutes Bild von Österreich zu vermitteln und uns bestmöglich zu präsentieren.


Dieses Projekt soll es ermöglichen den österreichischen Teilnehmer:innen am Weltcup einen Teil der Reisekosten zu ersetzen. Das Engagement von Athleten ist ein essentieller Aspekt, ohne den es keinen Sport gäbe. Gerade bei einer derartig repräsentativen Aufgabe wie Österreich bei einem Weltcup zu vertreten, sollen die Athleten auch unterstützt werden, um nicht alle Kosten privat tragen zu müssen.


Was ist historisches Fechten?

Historisches Fechten ist eine Sportart, welche die historische Aufarbeitung und Rekonstruktion europäischer Kampfkünste mit Sport verbindet. Im internationalen Rahmen spricht man auch von „HEMA“ (Historical European Martial Arts). Der Sport umfasst das Erlernen von Kampftechniken auf Basis historischer Quellentexte sowie deren Anwendung in Freikampf und Turnier. Der Fokus der verwendeten Quellen liegt zumeist im zivilen Kontext, wie er historisch bereits bei Wettkämpfen, gerichtlichen Zweikämpfen und Duellen belegt ist.

Oft wird im Zusammenhang mit Historischem Fechten von „Schwertkampf“ gesprochen. Tatsächlich ist Historisches Fechten aber viel mehr. Der Sport umfasst eine große Vielfalt von verschiedenen Disziplinen – eigentlich fast alles, was im Laufe der Geschichte in Europa zum Umgang mit Hieb- und Stichwaffen sowie Selbstverteidigung gelehrt wurde.
Die meisten Vereine in Österreich lehren „Langes Schwert“ nach der sogenannten „Deutschen Schule“. Dieser Stil ist zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert angesiedelt und umfasst Disziplinen wie das Lange Schwert (einen Anderthalbhänder), das Lange Messer, Schwert & Buckler, Ringen und vieles mehr.
Weitere weit verbreitete Disziplinen sind das Fechten mit dem Säbel (ca. 19. Jahrhundert), dem Rapier (ca. Mitte des 16. Jahrhunderts) und dem Seitschwert mit verschiedenen Beiwaffen, wie Dolch, Faustschild, Hand oder Mantel (ca. 15. Bis 16. Jahrhundert).

Unser Sport bietet eine umfassende Ertüchtigung für Körper und Geist. Es werden Kraft und Ausdauer ebenso trainiert wie Koordination und gute Körperstruktur. Unsere Trainierenden (mittlerweile über 1.100 in ganz Österreich) finden sich in fast allen Altersgruppen - vom Jugendtraining bis hin zum eigenen Seniorentraining.

Vielen Dank für Euren Support

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